Prüfplaketten für die DGUV V3 - welche taugen wirklich?
Prüfplaketten dokumentieren die bestandene DGUV-V3-Prüfung direkt am Betriebsmittel und weisen die nächste Frist aus. Dieser Ratgeber zeigt, wie Prüfdatum, Prüfername und Manipulationsschutz abgebildet werden und welches Plakettenmaterial für welchen Einsatz taugt.
Prüfplaketten ansehenWas muss eine Prüfplakette nach DGUV V3 leisten?
Die DGUV Vorschrift 3 verlangt die wiederkehrende Prüfung ortsfester und ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel nach DIN VDE 0701‑0702. Die Prüfplakette ist der sichtbare Nachweis am Gerät: Sie belegt, dass die Prüfung bestanden wurde, und nennt die nächste fällige Prüfung.
Die Plakette ersetzt nicht das Prüfprotokoll, sondern ergänzt es. Das ausführliche Ergebnis mit Messwerten bleibt dokumentiert, während die Plakette am Betriebsmittel eine schnelle Sichtkontrolle erlaubt, ob die Frist noch läuft.
- Prüfdatum oder Monat/Jahr der durchgeführten Prüfung.
- Nächste Prüfung als Fälligkeitsdatum oder Zeitraum.
- Prüfername beziehungsweise Kürzel der befähigten Person.
- Eindeutige Zuordnung zum Betriebsmittel, ideal per Geräte- oder Inventarnummer.
Wie werden Prüfdatum, Prüfer und Frist abgebildet?
Gängige Prüfplaketten arbeiten mit einem Zeigersystem: Am Rand stehen Monate und Jahre, die per Einstanzung, Loch oder Ausschnitt markiert werden. So lässt sich die nächste Prüfung dauerhaft und wischfest kennzeichnen, ohne dass der Aufdruck verblassen kann.
So kennzeichnen Sie Betriebsmittel eindeutig und dauerhaft.
Zum RatgeberWelches Material und welcher Manipulationsschutz?
Das Trägermaterial entscheidet über Haltbarkeit und Fälschungssicherheit. Polyester- und Vinylfolien halten Reinigung, Öl und UV-Strahlung stand, während einfaches Papier nur für trockene Innenräume taugt. Für höhere Sicherheit sorgen Manipulationsschutz-Plaketten.
- Polyester: temperaturbeständig von etwa -40 bis 150 °C, öl- und lösemittelfest.
- Vinyl: flexibel für gewölbte Flächen wie Kabel und Rundgehäuse.
- Dokumentenfolie: transparente Schutzschicht über der Plakette gegen Abrieb.
- VOID-Plaketten: hinterlassen beim Ablösen ein sichtbares Schachbrettmuster.
Häufige Fragen
Ist eine Prüfplakette bei der DGUV V3 Pflicht?
Vorgeschrieben ist die Dokumentation der Prüfung, in der Regel per Prüfprotokoll. Die Plakette am Gerät ist zwar nicht zwingend, aber praxisüblich, weil sie die nächste Frist sofort sichtbar macht und die Zuordnung erleichtert.
Was gehört auf die Prüfplakette?
Mindestens das Datum der bestandenen Prüfung und die nächste Fälligkeit. Praxisüblich sind zusätzlich der Prüfername oder das Kürzel der befähigten Person und eine eindeutige Betriebsmittelnummer.
Wie oft muss geprüft werden?
Die Fristen richten sich nach Gerät und Einsatz. Ortsveränderliche Geräte im Büro werden oft alle 24 Monate geprüft, auf Baustellen alle 3 Monate. Die tatsächliche Frist ergibt sich aus der Gefährdungsbeurteilung.
Was bedeutet manipulationssicher bei Prüfplaketten?
Manipulationssichere Plaketten lassen sich nicht spurlos entfernen. VOID-Folien hinterlassen ein Muster im Kleber und auf dem Untergrund, sodass ein unbefugtes Ablösen sofort auffällt.
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DGUV-konform
Plaketten für die wiederkehrende Prüfung nach Vorschrift 3.
Manipulationsschutz
VOID-Folien machen jedes Ablösen sichtbar.
Beständig
Polyester hält Öl, UV und Temperatur stand.
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